Routen

Unsere Touren finden überwiegend nicht auf den üblichen Touristenrouten statt (Rathaus, Roland, Stadtmusikanten). Wir wollen die Geheimnisse eines "Viertels", also eines begrenzten Stadtviertels in Bremen zeigen!

 

Im ersten Schritt wird der "Viertelflüsterer" verschiedene Rundgänge durch die Bremer Stadtteile Ostertor und Steintor anbieten:

 

"Die wilden Jahre" (seit August 2017)

"Zwischen Einkaufsbummel und Liegewiese" (geplant)

"Von Mönchen, Machern und Moneten" (geplant)

 

Während die erste Tour ein Themenrundgang ist, führen die anderen den Besucher durch den südlichen und den nördlichen Teil des "Viertels". Die Hörspaziergänge vermitteln dem Besucher Geschichte mit Geschichten aus der 1000-jährigen Entwicklung der östlichen Vorstadt.

 

Alle Touren folgen einer festen Route. Sie sind ca. 3 - 4 km lang und dauern etwa 2 Stunden. Die Touren können verkürzt werden, in dem man einzelne Stationen entfallen lässt - oder verlängert, indem man Texte wiederholt oder auch zwischendurch einen Kaffee trinkt oder eine Bratwurst isst, sich die Läden anschaut oder, oder, oder...

 

 

"Die wilden Jahre"

 

Thema des Rundgangs ist die Rebellion der Jugendlichen in den 60er und 70er Jahren. Rolli und Andrea zeigen die gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen mit besonderem Bezug auf "Das Viertel". Strassenbahnunruhen, Hausbesetzungen, die revolutionäre Entwicklung der Bremer Kulturszene und - last but not least - den geplanten architektonischen Kahlschlag durch die sogenannte „Mozarttrasse“ sind Inhalt dieses Rundganges. Hier kommen die beiden Gegenspieler Bürgermeister Hans Koschnick und Olaf Dinné im Originalton zu Wort.

 

 

"Zwischen Einkaufsbummel und Liegewiese"

 

Dieser Rundgang behandelt Themen, die in Verbindung mit dem südlichen Teil des "Viertels" (zwischen Ostertorsteinweg/Vor dem Steintor und Weser) stehen. Der "Viertelflüsterer" berichtet von der frühen Besiedlung der öst-

lichen Vorstadt durch die Mönche des Paulsklosters, über den Köpkenstift und begleiten die legendäre Gesche Gottfried auf ihrem letzten Gang. Geschichten über die Zigarrenmacher aus der Kreuzstrasse und über den erfolgreichen Architekten, Bauunternehmer und Brauereibesitzer Lüder Rutenberg werden erzählt. Das Terrorregime der Nazis hat grausame Geschichte hinterlassen wie u.a. am Schicksal der Selma Bevenstein aufgezeigt wird. Aus neuerer Zeit berichtet der "Viertelflüsterer" von den Veränderungen, die "Das Viertel" zum begehrten Wohn-, Einkaufs-, Kulturquartier gemacht haben. Es werden auch besondere Läden und Kultureinrichtungen vorgestellt.

 

 

"Von Mönchen, Machern und Moneten"

 

Als früheste angesiedelte Einrichtung stellen Andrea und Rolli den Rem-

bertistift vor. Sie erinnern auch an das unglückliche Schicksal des Bürgermeisters Vasmer und bieten einen Streifzug durch die Bremer Architektur: Das Bremer Haus, die Villen der Kaufleute und Senatoren, das Haus des Reichs, die klaren Formen des ehemaligen US-Konsulats. Der "Viertelflüsterer" erinnert auch an bedeutende Persönlichkeiten aus der Wirtschaft wie Ludwig Roselius und die Familie Lahusen und Künstler wie Loriot und Olga Irèn Fröhlich. Ein weiteres Thema sind die Verbrechen der Nazi-Dikatur: Die Judenausplünderung und -deportation; hierfür steht das Schicksal des Otto Polak.